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Mad Dog ist, wie der Name schon andeutet, ein echter, harter Mann. Keiner dieser Luschen die mit ihrem martialischen Auftreten nur den Anschein erwecken wollen einer zu sein. Nein, Mad Dog ist wirklich ein harter Hund. Er ist Sergant of Arms bei den 1%tern. Zuständig für die Momente in denen es Stress gibt. Er verwaltet die Schlagkraft der Truppe und er geht immer mit gutem Beispiel voran. Er ist der erste Mann der Sturmspitze. 

Sein Motorrad ist keins von diesen weichgespülten Dingern mit denen jeder Vollidiot der Fahrradfahren kann klar kommt. Seine Kiste ist wie ein Wildpferd. Wenn du nicht weißt wie du damit umgehen sollst, lass es besser bleiben.

Mad Dog ist ein ziemlicher Schrank. Dabei ist er nicht aufgeplustert wie diese Homo Stripper aus der Mucki Bude. Sein gewaltiger Bauch legt klares Zeugnis ab, dass er weiß wie man säuft und frisst. Ein Obelix der erst gar nicht in den Topf voll Zaubertrank fallen musste um so zu sein. Das ist seine Natur. 

So führt er auch seine Maschine. Für einen normalen Motorradfahrer wäre das Teil unmöglich unter Kontrolle zu behalten. Dieser würde den Bock, oder viel wahrscheinlicher, gleich auch sich selbst, schrotten. Jeder normale Mensch müsste denken, dass sein Gerät von jemandem zusammengebaut wurde, der nicht die geringste Ahnung von Fahrdynamik hatte. Aber dem ist nicht so. Mad Dogs Manufakteur wusste durchaus was er tat. Vor allen Dingen wusste er, dass er kein Maschinchen für Pussy´s, sondern einen Bock für einen echten Mann bauen würde.

Und auch Mad selbst hatte oft Müh und Not sich darauf zu halten. Kurvenfahrt, fast unmöglich. Das kleinste bisschen Nässe und es grenzte an Selbstmord ihn überhaupt zu bewegen.

Aber Dog konnte ihn fahren. Und wie er ihn bewegen konnte. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt als er in einer nassen Kurve zu weit nach aussen getragen wurde, wegrutschte und die anschließende Rutschpartie mit einem Knall an einer Häuserwand endete. 

So hart Dog auch war, die Hauswand gab weniger nach als er. In ihr hatte selbst er seinen Meister gefunden.

Nun sitzt Dog auf einem anderen Ofen. Er und seine Gang ist eine Familie, da lässt man sich nicht hängen. Sie nehmen ihn überall mit hin. Suchen ihm immer einen schönen Platz aus wo sie ihn hinstellen und von dem er alles überblicken kann. Auch wenn sie wissen das dies eigentlich keinen Sinn ergibt weil Mad Dog nur noch Matsch im Kopf hat.

Das Einzige was sein Mund noch von sich geben kann, ist das Spucke Rinnsal, das beständig sein breites Kinn hinab wandert.

Könnte man ihn heute fragen, ob er es bereuen würde sich diesen Bock angeschafft zu haben, er würde einem eins in die Fresse hauen wollen; wenn er es denn könnte. 

Mad Dog ist ein echter Mann. Und der lässt das Denken auch sein wenn es ihn dafür alles andere kostet.